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Was sind die Vor- und Nachteile einer Zahnversiegelung?

Wenn die ersten großen Backenzähne durchbrechen, freuen sich nicht nur Kinder und Eltern, sondern auch die Kariesbakterien: Die tiefen Furchen der Kauflächen bieten jede Menge Platz zum Verstecken, Einnisten und Vermehren. Damit “Karius und Baktus” es sich gar nicht erst gemütlich machen können, kann man die Zähne versiegeln – was viele Expert:innen auch empfehlen.

Aber ist das wirklich sinnvoll? Was die Vor- und Nachteile sind, wie genau so eine Zahnversiegelung abläuft und was du sonst noch alles wissen solltest, erfährst du in diesem Artikel.

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Jul 2024
https://curaprox.de/blog/post/was-sind-die-vor-und-nachteile-einer-zahnversiegelung
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Zahnversiegelung: Was ist das? 

Die Kauflächen unserer Backenzähne gleichen einer Gebirgslandschaft mit Gipfeln und Tälern. Diese Grübchen und Furchen, die man in der Fachsprache auch Fissuren nennt, sind wahre Brutstätten für Bakterien und zum Teil selbst bei guter Mundhygiene nicht mit der Zahnbürste zu erreichen. So kann es schnell zu Ablagerungen von Zahnbelag und Essensresten kommen. Die Folge: Bakterien können sich ungestört ausbreiten. Karies entsteht.  

Um das zu verhindern, können Zahnärzt:innen die Fissuren mit einem flüssigen Kunststoff auffüllen, der auf dem Zahn austrocknet und die Lücken füllt – als würde man das Tal zuschütten. So entsteht eine glattere Kaufläche, die problemlos mit der Zahnbürste geputzt werden kann. Man spricht hier auch von einer Fissurenversiegelung. Der Kunststoff ist meist weiss oder transparent und somit kaum sichtbar. Auch mit Glasionomerzement können Zähne versiegelt werden.

In der Grafik siehst du eine Vorher-Nachher-Darstellung: Vor der Zahnversiegelung sind die Fissuren der ideale Aufenthaltsraum für Bakterien; nach der Versiegelung finden sie dort keinen Halt mehr.

Neben der normalen Zahnversiegelung gibt es auch noch die erweiterte Zahnversiegelung. Dabei ist bereits Karies auf der Oberfläche des Zahnschmelzes in einer Fissur entstanden. Der Zahnarzt kann die betroffene Stelle von Karies befreien und anschliessend mit flüssigem Kunststoff auffüllen. Diese Behandlungsmassnahme soll ein erneutes Auftreten verhindern.

Unterschied zu Fluoridierung

Manchmal wird auch das Auftragen eines Fluoridlacks beim Zahnarzt Versiegelung genannt. Dieser Lack kommt vor allem nach einer professionellen Zahnreinigung zum Einsatz und soll die Zähne desensibilisieren und den Zahnschmelz stärken. Eine Fluoridlack-Versiegelung hält nicht dauerhaft und muss etwa zweimal im Jahr erneuert werden. Auch diese Massnahme ist zum Schutz vor Karies gedacht. Im Folgenden geht es allerdings um die Versiegelung der Fissuren mit Kunststoff oder Glasionomerzement.

Zahnversiegelung bei Kindern: Ja oder nein? 

Die meisten Zahnärzt:innen empfehlen die Zahnversiegelung bei Kindern – und zwar möglichst schnell nach dem Durchbruch der bleibenden Zähne. Wenn allerdings keine tiefen Furchen vorliegen und das Kind ein gutes Zahnputzverhalten sowie einen normalen Speichelfluss hat, müssen die Zähne nicht unbedingt versiegelt werden. 

Ob bei deinem Kind eine Zahnversiegelung sinnvoll ist, entscheiden folgende Faktoren:

  • Anatomie: Liegen tiefe Furchen in den Backenzähnen vor?
  • Mundpflege: Ist das Kind nachlässig beim Zähneputzen?
  • Ernährung: Nimmt das Kind häufig kariesfördernde Lebensmittel wie Süssigkeiten oder Softdrinks zu sich?
  • Kariesrisiko: Hat das Kind bereits an anderen Zähnen Karies gehabt?

Wenn die Antwort auf mindestens eine dieser Fragen ja lautet, ist eine Zahnversiegelung sinnvoll.

Welche Zähne werden versiegelt und wann?

In der Regel werden die bleibenden Backenzähne von Kindern dann versiegelt, wenn sie vollständig durchgebrochen sind. Wann genau das passiert, ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Die bleibenden Backenzähne brechen normalerweise um das sechste Lebensjahr durch und schieben sich hinter die letzten Milchzähne.  

Zahnärzt:innen empfehlen in der Regel die Versiegelung der grossen Backenzähne, auch Molaren genannt, weil sie häufig besonders stark zerklüftet sind. Das sind die zwei hintersten Backenzähne vor den Weisheitszähnen. Wenn ein erhöhtes Kariesrisiko vorliegt oder die Zahnrückseiten tiefe Rillen haben, können auch die kleinen Backenzähne, Eckzähne und Schneidezähne versiegelt werden.

Gibt es auch Zahnversiegelungen bei Milchzähnen?

Milchzähne werden in der Regel nicht versiegelt. Eine Versiegelung kann allerdings in seltenen Fällen nötig sein, wenn ein Kind schon früh an Karies erkrankt oder sehr starke Furchen in den Milchzähnen hat.

Versiegelung vor fester Zahnspange?

Neben der Versiegelung der Fissuren gibt es auch eine Möglichkeit, die glatten Flächen der Zahnvorderseite zu versiegeln. Das ist vor allem vor dem Einsatz einer festen Zahnspange sinnvoll, weil die Brackets das Zähneputzen stark erschweren und in der Vergangenheit häufig für kariöse Verfärbungen gesorgt haben. Um das zu verhindern, kann nach dem Aufkleben der Brackets und vor dem Einsetzen der Schienen ein Speziallack auf die Zahnflächen aufgetragen werden, der anschliessend aushärtet. Diese zusätzliche Schutzschicht soll die Demineralisation – und somit auch Karies und Verfärbungen – verhindern. 

Zahnversiegelungen bei Erwachsenen 

Auch Erwachsene können ihre Zähne versiegeln lassen. Das wird allerdings deutlich seltener gemacht. Grund dafür ist, dass sich im Erwachsenenalter Karies eher in den Zahnzwischenräumen als in den Fissuren bildet. Fissurenversiegelungen kommen bei Erwachsenen also eher in Ausnahmesituationen zum Einsatz – zum Beispiel wenn die Zahnpflege durch eine Behinderung eingeschränkt wird oder das Kariesrisiko durch dauerhafte Mundtrockenheit erhöht ist.

Deutlich häufiger versiegeln Zahnärzt:innen bei Erwachsenen offenliegende Zahnhälse, wenn sie unter schmerzempfindlichen Zähnen leiden. Wenn durch Zahnerkrankungen oder zu starkes Schrubben mit der Zahnbürste das Zahnfleisch zurückgeht oder sich kleine Löcher im Zahnschmelz bilden, können Nervenenden offen liegen, sodass Betroffene sehr empfindlich auf Heisses, Kaltes, Süsses und Saures reagieren. Eine Versiegelung mit einem schützenden Fluoridlack oder Kunststoff unterdrückt die Reizübertragung und lindert so die Schmerzen.

Gut zu wissen: 

Warum genau Zähne schmerzempfindlich werden und was du dagegen tun kannst, erfährst du in unserem Artikel:

Was kann man gegen schmerzempfindliche Zähne tun?

Ablauf: Wie werden Zähne versiegelt?

Wichtig: Bitte auf keinen Fall versuchen, eine Zahnversiegelung zu Hause selber zu machen! Da es bei falscher Anwendung zu schlimmen Folgen kommen kann, solltest du das unbedingt den Profis überlassen. 

Untersuchung

Bevor es mit der eigentlichen Zahnversiegelung losgehen kann, muss der Zahnarzt zunächst überprüfen, ob die Fissuren kariesfrei sind. Sonst besteht die Gefahr, dass die Bakterien sich munter unter der Versiegelung weiter vermehren und den Zahn angreifen. Bei einem tieferen Kariesbefall ist eine Füllung die richtige Behandlungsmethode – dann können die Zähne allerdings nicht versiegelt werden. Da Karies mit dem blossen Auge nicht immer zu erkennen ist, kann der Zahnarzt auch Röntgenaufnahmen erstellen oder den Mund mit Speziallampen oder Laserlicht ausleuchten.

Ausserdem untersucht der Zahnarzt die Anatomie der Zähne und entscheidet, ob eine Versiegelung notwendig ist – das ist vor allem bei tiefen Fissuren der Fall. Dazu schaut sich der Zahnarzt die Zähne mit einem Mundspiegel genau an. Die Tiefe der Furchen kann er mit einer Sonde messen.

Gut zu wissen: 

Dass Karies schlecht für die Zähne ist, weiss jedes Kind. Aber weisst du auch, was genau Karies eigentlich ist? Alle wichtigen Infos findest du in unserem Artikel:

Karies: Behandlung und Vorbeugung

Vorbereitung

Bevor das Kunststoffmaterial in die Fissuren gegossen werden kann, braucht es noch ein paar Vorbereitungsschritte: Zunächst reinigt der Zahnarzt oder ein Dentalprofi die Kauflächen gründlich mit Spezialgeräten und entfernt auch Verfärbungen – zum Beispiel mit rotierenden Bürsten oder Pulverstrahlgeräten. Anschliessend muss der Zahn trockengelegt werden. Der Zahnarzt verwendet dabei ein Watteröllchen, um den Zahn vom Speichelfluss abzuschirmen. Auch ein Kofferdam kann zum Einsatz kommen – dabei handelt es sich um ein spezielles Kunststoff- oder Gummimaterial, das um den Zahn gelegt und mit einer Klammer fixiert wird.

Hier ist es wichtig, dass Kinder mitspielen und stillhalten. Wenn nämlich doch Speichel an den Zahn kommt, kann das Versiegelungsmaterial nicht richtig haften. Sobald der Zahn trocken ist, gibt der Zahnarzt eine milde Säure auf den trockenen Zahn, um die Oberfläche leicht anzuätzen und anzurauen, damit der Kunststoff besser haften kann. 

Die Versiegelung

Wenn alles vorbereitet ist, giesst der Zahnarzt eine dünne Schicht flüssigen Kunststoff in die Fissuren, wo sich das Versiegelungsmaterial genau an die Anatomie des Zahns anpasst. Je nach Material härtet das Material selbst aus oder benötigt ein spezielles UV-Licht, das direkt auf den Zahn gerichtet wird. Anschliessend folgt eine Politur, in der Materialreste entfernt werden. Der Zahnarzt überprüft abschliessend noch den Zusammenbiss und fluoridiert den Zahn.

Wie lange dauert eine Zahnversiegelung?

Das Versiegeln der Zähne dauert pro Zahn etwa 15 bis 30 Minuten. Ob alle vier grossen Backenzähne in einer Sitzung versiegelt werden oder mehrere Sitzungen angesetzt werden, hängt davon ab, wie gut das Kind mitmacht.

Wie lange darf ich nach einer Zahnversiegelung nicht essen?

Nach einer Zahnversiegelung solltest du mindestens eine Stunde nichts essen.

Tut eine Zahnversiegelung weh?

Das Zähneversiegeln verursacht keine Schmerzen. Die meisten Kinder machen dabei also positive Erfahrungen. Es gibt allerdings zwei Dinge, die Kinder (und auch Erwachsene) als unangenehm empfinden können: Watteröllchen oder Kofferdam können einen Würgereiz verursachen. Einige Zahnärzt:innen bieten ihren Patient:innen homöopathische Mittel dagegen an.

Ausserdem kann eine Versiegelung, wenn gleich alle vier Zähne behandelt werden, recht lange dauern. Einige Kinder empfinden es als unangenehm, den Mund so lange offen zu halten.

Wie lange hält eine Zahnversiegelung?

Genaue Aussagen über die Haltbarkeit von Zahnversiegelungen kann man nicht machen. Expert:innen schätzen allerdings, dass sie in der Regel sieben bis zehn Jahre halten. Dabei splittern Versiegelungen selten komplett ab. Es kommt eher vor, dass ein Teil abplatzt. Das passiert allerdings am häufigsten in den ersten sechs Monaten. Deshalb sollte die erste Nachkontrolle auch entsprechend zeitnah erfolgen. Generell sollten Zahnversiegelungen regelmässig kontrolliert und bei Bedarf ausgebessert beziehungsweise erneuert werden. Der Zahnarzt überprüft bei den regelmässigen zahnärztlichen Kontrolluntersuchungen, ob die Versiegelungen noch intakt sind.

Kosten: Was zahlt die Krankenkasse?

In Deutschland übernehmen gesetzliche Krankenkassen wie die AOK, TK, Barmer und DAK die Versiegelung der vier grossen Backenzähne für Patient:innen im Alter von 6 bis 17 oder 18 Jahren. Alle weiteren Zähne und auch die Glattflächenversiegelung vor dem Einsatz einer festen Zahnspange müssen Kassenpatient:innen häufig selbst zahlen. Hier gibt es allerdings Unterschiede bei den verschiedenen Krankenkassen. So erstattet die Barmer beispielsweise einmalig die Kosten für eine Glattflächenversiegelung vor dem Einsatz einer von der Krankenkasse genehmigten festen Zahnspange. Informiere dich am besten direkt bei deiner Krankenkasse, ob du Anspruch auf eine Kostenerstattung hast.

Auch die Versiegelung von Zahnhälsen müssen gesetzlich Versicherte selbst zahlen. Die Kosten für die Versiegelung liegen bei etwa 15 bis 45 Euro pro Zahn. Wer eine Zahnzusatzversicherung hat oder privat versichert ist, kann sich je nach Tarif über eine Erstattung freuen.

Vor- und Nachteile: Wie sinnvoll ist eine Zahnversiegelung?

Schauen wir uns abschliessend die Pro- und Contra-Argumente zum Thema “Zähne versiegeln” an, damit du dir deine eigene Meinung bilden kannst.

Pro: Warum werden Zähne versiegelt?

Bei Kindern kommt Karies am häufigsten in den Fissuren vor – laut verschiedenen Studien befinden sich 60 bis 90 Prozent der Kariesfälle bei Jugendlichen unter 14 in den Furchen der grossen Backenzähne. Deshalb macht es Sinn, die Zähne möglichst früh zu versiegeln, bevor es überhaupt zu einem Kariesbefall kommen kann – vor allem, wenn andere Zähne bereits von Karies befallen sind.

Laut der Vierten Deutschen Mundgesundheitsstudie des Instituts der Deutschen Zahnärzte haben Zahnversiegelungen bisher eine sehr grosse Rolle in der Vorbeugung von Karies gespielt. Etwa drei Viertel der untersuchten Kinder hatten mindestens eine Zahnversiegelung. Und das hat sich für sie ausgezahlt: Die Kinder mit versiegelten Zähnen hatten nur etwa halb so viele Zähne mit Karieserfahrung (durchschnittlich 0,6) wie Kinder ohne versiegelte Zähne (durchschnittlich 1,1). Der grösste Vorteil vom Zähneversiegeln ist also der Schutz vor Fissurenkaries, während der Zahnschmelz noch anfälliger für Karies ist.

Ausserdem ist die Oberfläche der Kauflächen nach einer Zahnversiegelung leichter zu putzen.

Contra: Gibt es bei der Zahnversiegelung Nachteile für Kinder?

Um giftige Materialien und allergische Reaktionen müssen Eltern sich laut der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DZGMK) keine Sorgen machen. Laut der Fachgesellschaft gab es weltweit erst zwei Fälle von starken allergischen Reaktionen. Auch die Bedenken bezüglich der Verwendung von Kunststoffen, die Monomere und Formaldehyd freisetzen würden, räumte die DZGMK aus: Zwar entstehen beim Aushärten des Kunststoffs in der äussersten Schicht tatsächlich Stoffe, die potentiell gesundheitsschädlich sind. Allerdings wird diese Schicht nach dem Aushärten entfernt und die Mengen sind so gering, dass nach dem derzeitigen Stand der Forschung bei korrekter Anwendung keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen entstehen. 

Die grösste Gefahr bei einer Zahnversiegelung ist also nicht, dass das Material ungesund ist, sondern dass der Zahnarzt einen Fehler macht: Wenn der Zahnarzt bei der Untersuchung Karies übersieht und die Versiegelung trotzdem durchführt, kann sich der Karies unter der Versiegelung weiter ausbreiten. Dazu kann es auch kommen, wenn die Versiegelung nicht komplett dicht ist und Luft eingelagert ist. Dann kann sich die Versiegelung teilweise oder komplett lösen. Diese Verarbeitungsfehler kommen heutzutage allerdings selten vor.

Fazit: Bietet die Zahnversiegelung vollständigen Schutz vor Karies?

Eine Zahnversiegelung ist keine Einladung, das Zähneputzen lockerer anzugehen. In einer Studie der Kieler Universität und Universität Greifswald haben Forscher:innen herausgefunden, dass der Schutz vor Karies nur bei geringer Kariesaktivität gegeben ist. Sprich: Zahnversiegelungen schützen nur in Kombination mit anderen Mundhygienemassnahmen wie regelmässigem und gründlichem Zähneputzen. Bei hoher Kariesaktivität führten Zahnversiegelungen sogar zu mehr Karies. Ein Grund dafür könnte sein, dass Kinder und Eltern sich in einer falschen Sicherheit wogen und annahmen, dass gründliches Zähneputzen nicht mehr notwendig wäre.

Fakt ist: Ob mit oder ohne Versiegelung – gründliches Zähneputzen muss sein! Und dafür sind in erster Linie die Eltern verantwortlich. 

Das sind die wichtigsten Pfeiler der Mundhygiene für Kinder:

  • Dreimal täglich Zähne putzen – jeweils etwa drei Minuten
  • Einmal täglich Zahnzwischenräume reinigen
  • Eine weiche Kinderzahnbürste verwenden (zum Beispiel die Kids-Zahnbürste von Curaprox)
  • Ab dem ersten Zahn mit fluoridhaltiger Zahnpasta putzen (zum Beispiel mit der Kinderzahnpasta von Curaprox)

Gut zu wissen: 

Da Kinder bis zu einem Alter von etwa neun Jahren motorisch noch nicht in der Lage sind, ihre Zähne richtig zu putzen, sollten Eltern mindestens einmal am Tag nachhelfen und dem Nachwuchs die Zähne nachputzen. Wie genau das geht, was die richtige Zahnputztechnik für dein Kind ist und welche Tipps den Zahnputzalltag mit Kind erleichtern, erfährst du in unserer Zahnputzanleitung für Kinder:

Anleitung: Richtiges Zähneputzen für Kinder

Quellen

Beauchamp, Jean et al: Evidence-based clinical recommendations for the use of pit-and-fissure sealants: a report of the American Dental Association Council on Scientific Affairs, in: Journal of the American Dental Association. 2008.

Bodensee Implantat Zentrum: Zahnversiegelung – Ablauf, Vor- und Nachteile der Behandlung.

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel: Zahnversiegelung sinnvoll?

Cochrane: Zahnversiegelungen zur Vorbeugung von Zahnkaries in bleibenden Zähnen.

Egner, Thorbjörn: Karius und Baktus: Eine Geschichte mit farbigen Bildern, lustigen Liedern und Noten. Bertelsmann. 1976.

Kassenzahnärztlichen Vereinigung and Zahnärztekammer Hamburg: Fissurenversiegelung.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung: Fissurenversiegelung.

Kieferorthopäden Gropiuspassagen: Glattflächenversiegelung.

Kinderzahnarztpraxis Juliana Gralla: Versiegelung der Backenzähne

Lam, Phoebe PY et al: Fissure sealant in a nutshell. Evidence-based meta-evaluation of sealnat's effectiveness in caries prevention and arrest, in: Journal of Evidence Based Dental Practice. 2021.

Micheelis, Wolfgang et al. (Gesamtbearbeitung): Vierte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS IV). Institut der Deutschen Zahnärzte.  

Praxis für Kieferorthopädie Dr. Anne-Kathrin Arnold: Versiegelung des Bracketumfelds.

Schäfer, Marian: Zähne versiegeln lassen bei Kindern?, auf: apothekenumschau.de.

Alle Websites letztmals aufgerufen am 02.10.2023.

https://curaprox.de/blog/post/was-sind-die-vor-und-nachteile-einer-zahnversiegelung